Flyer zur Flugblattaktion der NPD in Waren am 04.01.08

Wir fordern sie auf einer rechtsextremen Partei wie der NPD heute in Waren kein Intresse sondern kritik zu zeigen. Schauen sie nicht weg sondern tun sie etwas wenn sie rechte Übergriffe auf Ausländer beobachten oder Propaganda-CDs an Kinder verteilt werden!

Die Neonazis von der NPD in Mecklenburg Vorpommern werden von Jahr zu Jahr gefährlicher. Schon jetzt haben es diese Partei und ihre Anhänger, die „Freien Kameradschaften“ geschafft, ganze Landstriche in No-Go-Areas zu verwandeln, in denen Menschen mit auffällig „fremden“ Aussehen gefährdet sind. Ein Bewohner einer belebten Großstadt kann sich diese Situation kaum vorstellen, er wird es nicht glauben und da es ihn eh nicht betrifft wird er der Lage den Rücken zukehren. Und genau das gilt es auch in Mecklenburg Vorpommern zu verhindern. Es muss ein hohes Maß an Zivilcourage bei jedem Bürger aufgebracht werden! Das ist ein Schritt der uns in die richtige Richtung bringt. Nur so kann man einer Partei wie der NPD im Alltag erfolgreich gegenübertreten. Die Politik in Kleinstädten und auf dem Lande lebt heute vom gesellschaftlichen Engagement der Bürger. Vor dem martialischen Auftritt der NPD-Kader, die sich im Osten mit den sogenannten „Freien Kameradschaften“ praktisch eine eigene Haudrauf-Truppe hält, weichen normale Bürger verängstigt zurück.
Man kann das nicht billigen; verstehen darf man es schon. Zivilcourage ist eine Lieblingsvokabel in Talkshows, im Fernsehen und in Alltagsgesprächen. Doch fehlt sie
in Städten wie Waren, Wismar, Anklam, oder Bützow und kostet gerade dort viel Kraft. Viel zu wenige bringen sie auf, das ist die bittere Wahrheit. Deshalb dürfen wir bei Aktionen von Neonazis einfach nicht mehr wegschauen sondern müssen etwas tun!

Rückblickend kann man in Sachen Zivilcourage in Waren durchaus eine positive Entwicklung feststellen. Gärtner hatten während ihrer Arbeit auf einem Pausenhof bemerkt, dass der NPD-Politiker Raimund Borrmann NPD-Bonbons, Schulhof-CDs und Flugblätter an die Schüler verteilte. Sie forderten Bormann auf, zu verschwinden. Als dieser seine Aktion fortsetzte, nahmen sie ihm seinen Karton ab, zertraten die NPD-CDs und warfen das restliche Werbematerial in den Müll. Der Rechtsextreme NPD-Landtagsabgeordnete, erstattete Anzeige. Das Gericht hatte zunächst Strafbefehle über 6.000 Euro wegen Sachbeschädigung, Nötigung und Beleidigung gegen die Männer erlassen. Dagegen legten diese Widerspruch ein. Zahlreiche Organisationen riefen danach zur Unterstützung der Männer auf und landeten damti einen vollen Erfolg indem sie genügend Geld sammelten. Diese Vorbildhafte Reaktion auf den Vorfall git es beizubehalten.

Wir fordern sie heute auf der NPD in Waren Müritz entschieden entgegenzutreten und keine Fulgblätter von einer Partei anzunehmen, die den Nährboden für Gewalttaten und Menschenverachtenden Ideologien darstellt!

Antifaschistische Initiative Röbel


2 Antworten auf „Flyer zur Flugblattaktion der NPD in Waren am 04.01.08“


  1. 1 xy 05. Januar 2008 um 14:09 Uhr

    inhaltlich recht guter text. also so vom logischen aufbau und fakten her.
    aber nächstes mal beachtet bitte auch das es nicht nur Männer auf dieser Welt gibt. ---> z.B Bürger oder NPD-Anhänger

    bin auf den Nachtrag zu dieser Aktion gespannt!

  2. 2 Interventionistischer Linker 06. Januar 2008 um 1:21 Uhr

    schlepende Geschäfte bei Doris Zutt

    Raimund Borrman hat zwar Angst vor Flaschen und Steinen. Aber eines muss man doch noch loswerden. Zutts Patriotentreff hättet ihr als Naziladen NPD Bürgerbüro ausweisen können. Der EEC in Rostock läuft nicht so gut für Birger Lüssow und David Petermann. Eine Immobilie die nun die schlechten Verkaufszahlen der NPD-Landtagsfraktion übers Finazamt schönrechnen soll. Also, Herr Oberstaatsanwalt, bitte hier wegen Steuerhinterziehung endlich aktiv werden!!! Danke…

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